7. August 2013

Wochenende in Sámara

Hola ihr Lieben,

Da am Freitag Feiertag war, beschlossen 5 andere Deutsche und ich, das Wochenende am Meer zu verbringen, und da eine von uns Familie in Sámara hat, konnten wir dort ein Haus direkt am Strand mieten, was durch die Connections echt sehr billig war.
Am Donnerstag wurde ich dazu von der Schule befreit und traf mich um 9 in Heredia mit Max, der auch in Heredia wohnt, und zusammen gingen wir noch etwas Essen und Trinken einkaufen und fuhren dann mit dem Bus nach San José, dort mit dem Taxi zum Busbahnhof und kauften die Tickets nach Sámara.
Am Busbahnhof lernten wir noch 2 deutsche Backpacker kennen, und fuhren dann mit ihnen los. Nach etwa 11/2 Stunden Fahrt hielten wir dann an, und ich freute mich schon über eine Pause, als plötzlich durch alle Fenster (die man hier öffnen kann, da es keine Klimaanlage gibt), Rauch rein kam. Ich bekam schon voll die Panik, aber Max erklärte mir, dass sich der Motor überhitzt hat, und dann fuhren wir noch ein paar hundert Meter weiter wo es ein paar Obststände und ein Restaurant am Straßenrand gab, und warteten dann wieder 1 1/2 Stunden auf einen neuen Bus..
Die Obststände am Straßenrand, dort kaufte ich noch eine Mango, aus der wir später einen Fresco machten

Natürlich musste es dann irgendwann auch noch heftig anfangen zu regnen..

Letztendlich kamen wir um etwa 6:30 p.m. in Sámara im Regen an und nahmen uns ein lokales Taxi zum Haus, das nur etwa 50m vom Strand entfernt ist, wo wir auf die anderen 4 trafen. Wir gingen noch kurz das Nötigste einkaufen und machten dann Pasta mit Tomatensauce und Mango-Fresco und machten es uns auf dem Boden gemütlich, da wir nur 3 Stühle und drinnen keinen Tisch hatten.
Freitag morgen gingen wir direkt um 10:00 Uhr zur Surfschule, die nur ein paar hundert Meter vom Haus entfernt war, und die, die wollten, meldeten sich zum Kurs an. Da die Wellen aber erst ab etwa 1:00 p.m. gut werden, gingen wir so lange noch ins Meer schwimmen, machten uns Sandwiches und die Pasta nochmal warm. 
Nach dem Surfkurs besuchten wir ein paar Freunde der Gastschwester des Mädchens, das ihre Familie da hat und gingen anschließend zu einer Raggae-Night und zurück zum Strand, um den unglaublich schönen Sternenhimmel sehen zu können.
Solche braungebrannten Rasta-Surfer gab's da en masse

Fitnessstudio mal anders..

die Dusche der Surfschule 

Playa Sámara


Der Blick von der Surfschule auf's Meer

wohin mit ihnen wenn man zu viele Surfbretter hat?
Samstag gingen wir wieder morgens zur Surfschule, aber natürlich waren die Wellen wieder blöd, sodass wir schnell wieder zum Haus zurückkehrten. Da es dann auch noch anfing zu regnen und gewittern  nutzten wir die Zeit zum Essen, Schlafen und Tagebuch Schreiben. Nachmittags gingen wir dann nach Sámara, um einmal vernünftig einzukaufen und dann liefen wir noch einmal die Hauptstraße entlang, auf der es unzählige Souvenirshops und -Stände gibt. Max und ich kauften jeweils ein Handtuch, auf das ein costaricanischer  Geldschein gedruckt ist (bei mir ist es der 20 Mil Schein) und ich brachte meiner Gastschwester noch ein Armband mit.
die chillen da im Garten
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Abends beschlossen wir, zur Feier des letzten Abends Essen zu gehen, und aßen Pizza in einem Restaurant in Sámara (Wir hatten sowieso ein Gallo Pinto-freies Wochenende gemacht...).
Das war unser Haus, 2 Schlafzimmer, 2 Bäder und eine Küche
An Tierchen mangelte es auch nicht, dieser Skorpion krabbelte durch die Küche, außerdem hatten wir noch 2 Krebse und so viele Mücken, dass ich jetzt geschätzte 50 Mückenstiche habe, andere hat es noch schlimmer getroffen, die haben bestimmt hundert.



Sonntag mussten wir leider schon recht früh wieder los, weil unser Bus um 12 Uhr kam, und deshalb standen wir um halb 8 auf und gingen noch mal an den Strand um Fotos zu machen und nochmal schwimmen zu können. 
Mit dem Bus fuhren wir dann 40 Minuten bis Nicoya, von wo aus der nächste Bus bis San José fahren sollte. Dort wurden wir dann von einer Gastmutter noch zum Essen eingeladen und verabschiedeten uns von einer die in Santa Cruz wohnt, denn unser nächster Bus kam erst um 4:30 p.m. . 
Der erste Fahrplan den ich hier überhaupt gesehen habe ..


eine nicht unübliche Bushaltestelle

Der Hauspapagei einer Freundin

Ich in Nicoya ;)
Letztendlich kamen wir erst um halb elf zu Hause an, nachdem Max und ich das ganze letzte Stück von San José nach Heredia per Taxi gefahren sind, was aber keineswegs so teuer wie in Deutschland ist!

Bis bald

Julia

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